Zeitplan-Übersicht von SourceLess: Audits, Börsen-Listings und US-Patente
SourceLess erklärt, wie lange Sicherheits-Audits, Listings an zentralen Börsen (CEX) und US-Patente branchenüblich dauern, was sie verzögern kann und wie das Projekt diese Abläufe nach eigener Aussage beschleunigt. Laut SourceLess geschieht das immer im Einklang mit den geltenden Gesetzen.

Worum geht es?
SourceLess hat eine Übersicht mit dem Titel „Executive Cross-Sector Iteration Matrix“ veröffentlicht (Kategorie: Legal, veröffentlicht am 19.10.2026). Sie zeigt, wie lange wichtige Schritte normalerweise dauern, was sie verzögern kann und wie SourceLess sie nach eigener Aussage schneller umsetzt. Laut Untertitel geht es um Audits, Listings an zentralen Börsen (CEX), einen US-Börsengang (IPO) und US-Patente. Zum US-IPO enthält die Übersicht allerdings keine eigenen Angaben.
Laut SourceLess will das Projekt die Umsetzungszeiten bei allen großen technischen, rechtlichen und finanziellen Meilensteinen möglichst kurz halten. Diese Abläufe werden aber von staatlichen Aufsichtsbehörden, Gremien der Börsen und externen Sicherheitsfirmen kontrolliert. Deshalb erfolgt laut SourceLess jeder Schritt streng nach den geltenden Gesetzen. Das Tempo kommt nach Angaben von SourceLess daher, dass vieles parallel vorbereitet und in einzelnen Bausteinen vorab getestet wird. Die Einhaltung der Regeln soll dabei nie leiden.
1. Sicherheits-Audits
- Übliche Dauer in der Branche: 4 bis 10 Wochen
- Was zu Änderungen oder Verzögerungen führen kann: Behebung von Sicherheitslücken, Änderungen an der Programmlogik, erneute Tests
- Zusätzliche Zeit pro Runde: +1 bis 4 Wochen
- Einschätzung von SourceLess: „Highly Accelerated“ (stark beschleunigt). Laut SourceLess geht es schneller, weil der Code in Modulen vorbereitet und öffentlich auf GitHub überprüfbar ist. Die Regeln zum „Code Freeze“ (eine Phase, in der der Code nicht mehr verändert wird) werden dabei laut SourceLess strikt eingehalten.
2. Listing an zentralen Börsen (CEX)
- Übliche Dauer in der Branche: 1 bis 4 Monate
- Was zu Änderungen oder Verzögerungen führen kann: Änderungen an den RPC-Schnittstellen, Änderungen an der Tokenomics (dem Wirtschaftsmodell des Tokens), Nachträge zu Audits
- Zusätzliche Zeit pro Runde: +2 bis 6 Wochen
- Einschätzung von SourceLess: „Highly Accelerated“ (stark beschleunigt). Laut SourceLess ist die Phase der technischen Anbindung kürzer. Als Gründe nennt SourceLess die bereits laufende Nutzung auf Layer 1 und Layer 2, aktive Wallet-Apps und gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) mit Partnern.
3. US-Patente (USPTO)
- Übliche Dauer in der Branche: 29 bis 36 Monate
- Was zu Änderungen oder Verzögerungen führen kann: Beanstandungen durch das Patentamt („Office Actions“), Überarbeitung der Patentansprüche, Folgeanmeldungen („CIP“, Continuation-in-Part) oder Anträge auf weitere Prüfung („RCE“, Request for Continued Examination)
- Zusätzliche Zeit pro Runde: +3 bis 8 Monate
- Einschätzung von SourceLess: „Highly Accelerated“ (stark beschleunigt). Laut SourceLess reagiert das Projekt schnell auf Rückfragen der Prüfer. Wichtig: Mit jeder CIP-Aktualisierung ändert sich die Anmeldenummer in der Regel. Das bleibt so, bis das Patent offiziell im amtlichen Patentblatt („Official Gazette“) erteilt ist.
Grundsätze zur Einhaltung der Regeln
SourceLess nennt drei Leitlinien:
- Parallele Vorbereitung: Laut SourceLess arbeitet das Projekt in kürzeren Zyklen als in der Branche üblich. Rechtliche Strukturierung, Prüfungen in der „Code Freeze“-Phase und finanzielle Prüfungen laufen gleichzeitig statt nacheinander.
- Strikte Einhaltung der Vorschriften: Die Beschleunigung entsteht laut SourceLess durch systematische interne Vorbereitung. Wie lange externe Prüfungen dauern, entscheiden weiterhin die zuständigen Behörden (zum Beispiel die US SEC und das USPTO) und die Vereinbarungen mit Partnern.
- Verantwortungsvolle Veröffentlichung: Offizielle Namen, genaue Listing-Termine und konkrete Patentnummern veröffentlicht SourceLess erst nach formeller Freigabe. Laut SourceLess dient das der Marktstabilität und der Einhaltung von Geheimhaltungsvereinbarungen mit Institutionen.